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  Motoröle
 
Die wichtigsten Eigenschaften eines Motoröls
Einteilung nach SAE-Klassen
Einbereichsöle
Mehrbereichsöle (Multi-Grade)
Klasseneinteilung nach Eigenschaften
API-Klasseneinteilung
ACEA (CCMC)-Motorölspezifikationen

 

Die wichtigsten Eigenschaften eines Motoröles

Folgende Eigenschaften, selbst unter schwersten Betriebs- bedingungen, muß ein gutes Motoröl aufweisen:

Entstehende Reibung vermindern durch das Überziehen der Flächen mit einem Ölfilm.

Einen hohen Viskositätsindex aufweisen, der sowohl bei hohen als auch niedrigen Temperaturen einen einwandfreien Betrieb gewährleistet.

Beseitigung von Rückständen:
Harze, kohleartige Rückstände und andere schädliche Stoffe, die sich an kritischen Stellen des Motors ablagern können, müssen beseitigt werden. Die Fähigkeit des Öls, die Rückstände zu beseitigen, wird Detergent- und seine Fähigkeit, die Rückstände mitzuführen, Dispersant- Wirkung genannt. Ein optimales Öl zeigt auch nach längerem Betrieb keinen Bodensatz von Schmutzstoffen (den sogenannten "Ölsumpf"), und das Öl selbst bleibt von oben abwaschbar.

Oxydationsfest:
chemisch beständig, weil die Oxydation Eigenschaften des Öls beeinträchtigt.

Korrosionsschutz:
Durch das Eindringen von Kondenswasser kann Rost an den Motorteilen verursacht werden. Davor muß ebenfalls das Motoröl schützen.

Vermeidung von Schaumbildung:
durch die starke Bewegung beim Umlauf des Motors; Schaum schmiert nicht.

Einen tiefen Pourpoint haben, weil dickflüssige Öle in Pourpointnähe Startschwierigkeiten verursachen und die Schmierung nicht gewährleistet ist. Der "Pourpoint" ist der Punkt, wo das Öl zu dickflüssig wird und stockt.

Eine hohe Siedekurve haben: um den hohen Betriebstemperaturen heutiger Motoren zu entsprechen.

 

Diese 8 Eigenschaften sind in Vorschriften niedergelegt, die eine Klassifizierung der Schmieröle gestatten. Nachstehend geben wir eine kurze Zusammenfassung der Wichtigsten dieser Vorschriften.

 


Die Einteilung nach SAE*-Klassen
(*SAE=Society of Automotive Engineers)

Diese Einteilung hat den Zweck, die Öle nach ihrer Viskosität (Zähflüssigkeit) einzustufen, unabhüngig von ihrer sonstigen Qualität. Bei Schmierstoffen ist die Viskosität eine besonders wichtige Eigenschaft.

Ist sie zu hoch, kann das Öl nicht alle Stellen des Schmierkreislaufes erreichen. Ist sie zu niedrig, ist ein kontinuierlicher Schmierfilm nicht gewährleistet. Ein "Festfressen" der bewegten Teile des Motors kann die Folge sein. Bei hoher Temperatur vermindert sich die Viskosität, während sie bei niedriger Temperatur zunimmt, das Öl wird dickflüssig. Entscheidend ist nun der Viskositätsindex: Bei Ölen mit einem hohen Viskositätsindex ändert sich die Viskosität bei Temperaturunterschieden kaum oder wenig. Diese Ö le sind wertvoller und teurer.

Die Viskosität wird in Klassen festgelegt, wobei die Viskositätsklassen für Motoröle sind:
SAE 0W; 5W; 10W; 20W; 25W; 20; 30; 40; 50; 60. Der Buchstabe "W" bedeutet Winter. Der Hersteller gibt daher eine Empfehlung für einen bestimmten Fahrzeugtyp und für die Jahreszeit, wobei z.B. die Klassen 5W, 10W und 20W für kaltes Klima und kalte Jahreszeit, die Klassen 20, 30 und 40 für eher gemäßigtes Klima und die warme Jahreszeit geeignet sind. Die Klassen 50 und 60 sind für heißes Klima unter schwersten Betriebsbedingungen geeignet.

Zusätzlich zu der Viskositätseinteilung gibt es 2 Bezeichnungen, die häufig verwendet werden:

Einbereichsöle
Darunter versteht man Öle, deren Viskosität nur für eine der genannten Klassen geeignet ist. Es handelt sich daher um Öle, die man entweder nur im Winter oder nur im Sommer verwenden kann. Ein entsprechender Ölwechsel, welcher der Jahreszeit angepaßt ist, ist daher erforderlich.

Mehrbereichsöle (Multi-Grade)
Im Gegensatz zu den Einbereichsölen umfassen diese einen breiten Anwendungsbereich, d.h. es ist kein jahreszeitlich bedingter Ouml;lwechsel vorzunehmen. Bekannt sind sie unter den Bezeichnungen 10-W50, 10-W40 und 15-W50 (Öle mit hohen Mehrbereichseigenschaften) oder SAE 10-W30 und 15-W40 (Öle mit niedrigeren Mehrbereichseigenschaften).


Klasseneinteilung nach Eigenschaften

Dem Öl werden zu einem bestimmten Verwendungszweck zusätzlich Substanzen beigegeben (Additive), die dem Öl bestimmte Eigenschaften verleihen oder bestimmte Eigenschaften verbessern. Deshalb unterscheidet man bei Motorölen reine Mineralöle (die in der Praxis kaum noch existieren) und solche mit Additiven. Diese Additive sollen die Schmierfähigkeit des Öls, seine Anti-Rost- oder Anti- Oxydationseigenschaften und die Detergent- und Dispersant-Wirkung unterstreichen.


Für Motoröle gibt es u.a. gebräuchliche amerikanische Militärspezifikationen, während es zusätzlich separate Spezifikationen für die Kfz-Industrie gibt. Am gebräuchlichsten und am weitverbreitetsten ist die

API*-Klasseneinteilung  (*API=American Petroleum Institute)

Seit 1971 gibt es folgende Klassifizierung:

SA
Benzin- und Dieselmotoren bei leichten
Betriebsbedingungen (reine Mineralöle)

SB
Benzinmotoren bei leichten Betriebsbedingungen
(Mineralöle mit Anti- Verschleiß- und Anti-Oxydationseigenschaften)

SC
Von 1964 bis 1967 hergestellte Benzinmotoren

SD
Von 1968 bis 1970 hergestellte Benzinmotoren

SE
Nach 1971 hergestellte Benzinmotoren

SF
Nach 1981 hergestellte Benzinmotoren

SG
zusätzlich zu SF: CAT 1 H-2 Test (Kolbensauberkeit)
und verschärfte Prüfung von Öloxidation, Schlamm- und
Lackbildung (neue Sequenzen III E. u. V E)

SH
Test- und Testlimits wie SG, ohne Caterpillar !
H2-Test aber mit verschärfter Testprozedur

CA
Dieselmotoren bei leichten Betriebsbedingungen

CB
Dieselmotoren bei normalen Betriebsbedingungen

CC
Dieselmotoren bei schweren Betriebsbedingungen

CD
Aufgeladene Dieselmotoren und Dieselmotoren,
die unter schwersten Bedingungen arbeiten

CE
Anforderungen wie API-CD, zusätzliche Motortests:
Cummings NTC 400 und Mack EO-K/2

CF4
Anforderungen wie CE, aber neu: Caterpillar 1K- und
verschärfter Cummings NTC 400-Test

 


ACEA
-(CCMC)-Motorölspezifikationen

ACEA
=Association des Constructeurs Europeans D`Automobiles

CCMC
=Committee of Common Market Automobile Constructers

G4
PKW Benzinmotoröle

G5
PKW Benzin-, Leichtlaufmotoröle

PD2
PKW Dieselmotoröle

D4
Nutzfahrzeugdieselmotoröle

D5
SHPD-Nutzfahrzeugdieselmotoröle für verlängerte Ölwechselintervalle


 
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